Aufstehen mag niemand gerne. Wenn es im Winter draußen auch noch dunkel und kalt ist, ist die Versuchung groß unter der warmen Decke weiter zu kuscheln. Doch Pflicht ist Pflicht und was muss das muss. Und so sind die meisten Morgende gezeichnet von schlechter Laune, die Sie schnell den ganzen Tag mit sich herum schleppen und so den ganzen Arbeitstag verschlimmern kann. Was Sie dagegen tun können? Eine ganze Menge.

Nicht snoozen:

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Das Problem beginnt schon vor dem Aufstehen. Die Snooze-Taste ein paar mal zu häufig gedrückt und schon ist ihr Körper völlig durcheinander. Auch Schlafexperten sind sich einig, dass die Snoozetaste den Schlafrythmus stört. Deswegen stellen Sie sich den Wecker lieber später und gewöhnen sich ab noch ewig weiter zu schlummern.

 

Musik am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen:

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Heutzutage nutzt ein Großteil das Smartphone zum Aufstehen. Warum dann nicht auch das Lieblingslied als Wecker verwenden? Mit ein bisschen Jack Johnson oder Seeed zaubern Sie sich nicht nur Karibikfeeling ins Schlafzimmer sondern sich selbst auch ein Lächeln ins Gesicht.

Aber Achtung: Nach einiger Zeit das Lied wechseln. Sonst löst das Lieblingslied bald nur noch schlechte Laune hervor, weil Sie es immer mit dem Aufstehen assoziieren.

Frischluft:

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Auch wenn es sich hart anhört bei Minusgraden kurz nach dem Aufstehen das Fenster zu öffnen. Ein paar Minuten Frischluft braucht ihr Körper und wahrscheinlich auch das Schlafzimmer. Stellen Sie sich einfach kurz ans Fenster und atmen Sie einige Male tief ein und wieder aus. Ihr Kreislauf wird es Ihnen danken.

 

Kampf gegen Augenringe:

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Kennen Sie das auch? Obwohl Sie ausreichend geschlafen haben, müssen Sie trotzdem morgens die unliebsamen Augenringe im Spiegel bekämpfen. Bevor Sie jedoch mit Schminke an die Sache heran gehen, probieren Sie es mal mit unserem Tipp. Einfach zwei Löffel am Tag davor in den Gefrierschrank und diese dann morgens auf die Augen legen. Warten Sie jedoch ein, zwei Minuten bevor Sie die Löffel benutzen. Sie werden merken, dass Sie sich auch gleich viel wacher fühlen.

 

Klamotten schon am Tag vorher heraus legen:

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Jeden Morgen das gleiche Drama: Sie wissen nicht was Sie anziehen sollen. Das Lieblingsoberteil ist in der Wäsche und der passende Blazer unauffindbar. All das passiert meistens auch noch kurz vor knapp. Machen Sie es sich selbst einfach und überlegen schon am Abend vorher was Sie morgen gerne tragen möchten. So können Sie in aller Ruhe das Oberteil waschen, den Blazer suchen und sparen sich am Morgen viel unnötigen Stress.

 

Ausgewogen frühstücken:

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Eine Tasse Kaffee zum Wachwerden und dann mit leeren Magen in die Arbeit? Das sollten Sie auf alle Fälle vermeiden. Für ein ausgewogenes Frühstück sollten Sie sich immer die Zeit nehmen. Eine Scheibe Vollkornbrot und ein Fruchtshake schmecken lecker, sind gesund und ihr Körper ist fit für den Tag.

 

Flüssigkeit:

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Dass viel trinken wichtig für den Körper ist, ist allgemein bekannt. Doch viele machen den Fehler im Laufe des Tages nur Kaffe zu trinken, der dem Körper eher Flüssigkeit entzieht als zu spenden. Deswegen sollten Sie sich angewöhnen schon jeden Morgen ein großes Glas Wasser zu sich zu nehmen und immer eine große Flasche mit Tee oder einem anderen ungesüßtem Getränk auf dem Schreibtisch stehen zu haben. So trinken sie automatisch mehr. Für ganz Vergessliche: Jede Stunde eine Erinnerung einstellen!

 

Gute Laune:

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So schwer ist es gar gut gelaunt zu sein. Sie können sich auch dazu zwingen. Lächeln Sie ihr Spiegelbild an, genießen sie ihr Lieblingsfrühstück und singen Sie laut in der Dusche zu ABBA Liedern. Der Körper freut sich und setzt Glückshormone frei und Sie stecken sich selbst mit soviel guter Laune an.

 

Rituale:

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Gestalten Sie sich den Morgen selbst. Nehmen Sie sich genug Zeit. Sie trinken ihren Kaffee jeden Morgen „to go“? Dann designen sie doch ihren Kaffeebecher individuell. So macht es gleich doppelt Spaß ihr Heißgetränk zu genießen. Wenn es Ihnen gut tut mit einer lieben Person zu sprechen, dann telefonieren Sie doch jeden Morgen kurz mit dieser. Setzen Sie sich kleine Highlights, die das Aufstehen leichter machen.

 

Bewegung:

Laufschuhe

Sport am Morgen? Wenn Sie Ihren Schweinehund überwinden können, gibt es wahrscheinlich keine bessere Methode um wach zu werden und sich gut zu fühlen. Doch wer anders tickt, kann auch einfach das Auto weiter weg vom Büro parken oder einfach eine Stadion früher aussteigen und noch ein Stück zur Arbeit laufen. So haben Sie sich schon ein bisschen bewegt und hatten auch noch Zeit sich in Ruhe auf den Arbeitstag einzustellen.

 

 

Text & Bilder: Anna Büttner, Nadine Estermann