Facebook ist eine grandiose Erfindung. Man kann den Kontakt zu ehemaligen Mitschülern aufnehmen, oder man bleibt auf dem Laufenden was die Verwandtschaft im Ausland treibt. Es ist der einfachste Weg um mit Familie, Freunden, Bekannten, Urlaubsbekanntschaften und Kollegen im Austausch zu bleiben. Sie wissen was ihre Facebookfreunde beschäftigt und können Ihnen schnell mitteilen was sie zur Zeit beschäftigt. Doch irgendwann kommt er, der Tag vor dem viele Angestellte Angst haben. Der Tage an dem die Freundschaftsanfrage ihres Chefs bei Ihnen eingeht. Was nun? Freundschaft ablehnen, oder doch annehmen? Wir helfen Ihnen bei dieser Frage und geben Ihnen Tipps wie Sie mit Ihrer Entscheidung nichts falsch machen.

1)      Die Freundschaftsanfrage ablehnen:

Jedoch nicht einfach so, nehmen Sie sich Zeit um für sich herauszufinden ob Sie mit ihrem Chef befreundet sein möchten oder nicht. Fällt die Entscheidung gegen ihren Vorgesetzten, überstürzen Sie nichts. Diese Wahl ist nachvollziehbar, allerdings sollten Sie kommunizieren wieso Sie sich so entschieden haben.

Sprechen Sie ihren Chef im Büro persönlich an und erkundigen Sie sich ob er ein paar Minuten Zeit hat. Im Vieraugengespräch erläutern Sie ihre Standpunkte und Beweggründe. Denn Arbeit und Freizeit zu trennen ist in den meisten Fällen sehr sinnvoll, immerhin gibt es vieles das nicht für den Chef bestimmt ist. Ihr Arbeitgeber wird dies sicher akzeptieren, aber Vorsicht. Sie müssen einstellen das ihre Posts und sonstiges in Facebook nur für Freunde sichtbar sind, andernfalls kann ihr Chef trotzdem mitlesen. Überprüfen Sie also dringend die Privatsphäre-Einstellungen die Sie in Facebook festgelegt haben.

 

2)      Die Freundschaftsanfrage akzeptieren:

Auch dies klappt nicht einfach so, denn einfach nichts mehr zu Posten ist keine Option. Erstellen Sie einfach eine neue Liste in der Sie nur ihren Chef führen. Nun haben Sie die Möglichkeit ihre Posts vor dieser Liste zu verstecken und ihr Vorgesetzter bekommt nichts mit, was er nicht mitbekommen soll. Doch Vorsicht, wenn Sie mit Kollegen befreundet sind und diese beispielsweise ein Bild mit Ihnen veröffentlichen kann ihr Chef es dennoch sehen, appellieren Sie also an ihre Kollegen, dass diese keinesfalls Bilder oder Posts von Ihnen veröffentlichen, die den Boss verärgern könnten.

Eine weitere Sicherheitsbarriere, die Sie aufbauen können, ist das sogenannte Aktivitäten-Protokoll. Wenn Sie es nicht grundsätzlich verbieten möchten, dass Sie von anderen auf Bildern oder in Posts markiert werden ist es eine wahre Wunderwaffe. Legen Sie einfach Fest das eine Markierung erst ihre Zustimmung erhalten muss, so können Sie darüber entscheiden worauf oder worin Sie verlinkt werden. Im Aktivitäten-Protokoll haben Sie zudem die Chance zu entscheiden ob Verlinkungen von Ihnen in ihrer Chronik angezeigt oder verborgen werden.

Ein kleines Risiko bleibt dennoch, aber wenn Sie mit ihrem Chef auf Facebook verbunden sein wollen müssen Sie das in Kauf nehmen. Mit diesen Tipps sind jedoch viele Fettnäpfchen im vornherein ausgeschalten und Sie können beruhigt schlafen.