Jeder dritte Deutsche hat einen 4- Beinigen Begleiter, der ihm auf Schritt und Tritt folgt.
Doch ihren Bello auch mit ins Büro bringen?

Wenn Sie folgende Punkte beachten steht dem nichts im Weg:

1. Ist ihr Hund fürs Büro geeignet?

Diese Frage müssen sie als aller erstes abklären. Hierbei kommt es nicht nur auf die Rasse Ihres Begleiters an, sondern auch auf seine Charaktereigenschaften. Wenn ihr Hund gut erzogen ist und auf Ihre Befehle hört, auch einmal einige Zeit ruhig liegen kann, Stubenrein ist, mit anderen Menschen freundlich umgeht und auch einmal alleine sein kann sind dies schon einmal die besten Vorraussetzungen ihn mit an den Arbeitsplatz zu nehmen. Treffen diese Eigenschaften nicht zu, sollten Sie daran arbeiten bevor Sie erwägen Ihn mitzubringen. Ein unleidlicher Hund im Büro kann auch schnell einen schlechten Eindruck bei Kollegen und Ihrem Chef hinterlassen.

2. Absegnen von allen Seiten

Es ist nicht nur wichtig von Seiten der Führungsetage ein „OK“ zu bekommen. Sprechen Sie mit ihren Kollegen, um auszuschließen das jemand an einer Tierhaarallergie leidet, oder große Angst hat. Bringen Sie Ihren Hund einmal mit, um zu sehen wie ihr Umfeld darauf reagiert.

3. Hundefreundliche Umgebung

Überlegen Sie sich genau, ob sich ihr Arbeitsplatz bzw. ihr Büro für ein Haustier eignet.
Auch hier braucht ihr 4-Beiner einen Platz für sein Körbchen, oder seine Decke an dem er zur Ruhe kommen kann. Ein Park, oder eine Wieso sollten in der Nähe sein damit Sie Ihre Mittagspause für einen ausgiebigen Spaziergang nutzen können. Ein lauter Arbeitsplatz, der Stress für den Hund bedeutet ist ungeeignet. Vergessen Sie bitte nicht, dass Hunde 7-mal besser hören als wir Menschen. Deshalb sollte der Platz für Ihren Liebling mit Bedacht gewählt sein.

4. Richtiger Job

Auch wenn alle oben genannten Punkte erfüllt sind ist es wichtig sich selbst Gedanken zu machen, ob Ihr Tier an Ihrem Arbeitsplatz ein glückliches Leben führen kann. Wenn Sie oft in Meetings sind, lange Geschäftstermine außerhalb haben oder die Mittagspause oft ausfallen muss ist dies keinesfalls ein Umfeld für einen Hund. Ob zu Hause, oder im Büro – ihr Tier braucht Aufmerksamkeit und Auslauf. Dies dürfen sie nicht vergessen.

5. Langsam Langsam Langsam

Werfen Sie sich, ihren Hund und Ihre Kollegen nicht ins kalte Wasser. Tasten Sie sich langsam an einen gemeinsamen Alltag heran. Bringen Sie anfangs Ihren Hund nur ein paar Stunden mit und steigern sie das Pensum langsam, aber stetig. So haben alle Beteiligten Zeit sich an die neue Situation zu gewöhnen.

6. Probezeit

Testen Sie das neue Zusammenarbeit für einige Wochen und setzen Sie sich anschließend mit ihren Kollegen und Ihrem Vorgesetzten zusammen, um herauszufinden ob dies in Zukunft eine Option ist.
Auch Sie selbst sollten noch einmal in sich gehen, ob dies die richtige Lösung für alle Beteiligten ist. Wenn Sie erst überlegen sich überhaupt einen Hund anzuschaffen, können Sie einen Probelauf mit einem Pflegehund starten. Dies zeigt Ihnen oft schon einmal, ob es klappen kann.

7. Erst die Arbeit dann das Vergnügen

Ein beschäftigter, ausgepowerter und geforderter Hund ist nicht nur glücklicher, er macht auch weniger Unsinn. Sobald Ihrem Hund den ganzen Tag langweilig ist, kann es sein das er Unruhig wird und Ihnen auf die Nerven geht. Powern Sie Ihren Hund vor Arbeitsbeginn mit einer Radtour aus. Kaufen Sie ihm Spielzeug, dass Ihn lange beschäftigt, verstecken Sie Leckerlies, oder bringen Sie ihm bei Papier aufzusammeln und in den Mülleimer zu werfen. Beschäftigung ist das A und O für einen glücklichen Hund und ein glückliches Miteinander.

8. Nach Feierabend ist die Arbeit nicht getan

Auch wenn Sie sich nach Feierabend müde und ausgelaugt nach der Couch sehnen, müssen sie noch eine große Runde mit Ihrem Liebling drehen. Vergessen Sie nicht, dass Ihr Hund keinesfalls müde ist. Versuchen Sie den abendlichen Spaziergang als eine gute Gelegenheit zu sehen, den Tag revue passieren zu lassen, den Kopf frei zu bekommen oder sogar noch etwas Sport zu treiben. Sie werden sich schnell an dieses Ritual gewöhnen und nicht nur Ihr Hund wird es Ihnen auf Dauer danken.