Grün zu denken ist heutzutage völlig normal. Sie wollen auch im Büro ökologischer arbeiten? Wissen aber nicht wie? Hier einige Tipps für Einstieger.

Angefangen werden kann natürlich, ganz simpel, beim Papier. 100 Prozentiges Recyclingpapier zum Drucken (nur so ist die Verwendung von Frischfaserpapier komplett ausgeschlossen) spart etwa 70 Prozent Wasser bei der Herstellung. Und das ist eigentlich das Minimum, das Sie in Ihrem Büro durchsetzen sollten. Weiter kann man die Verwendung natürlich auch bei Briefumschlägen und Toilettenpapier umsetzen. Und natürlich kann man umweltfreundliches Papier genau so gut wie „normales“ Papier verwenden. Auch für wichtige Arbeiten und Drucke.

Aber damit ist das Thema noch lange nicht abgeschlossen. Eigentlich gibt es bei jedem Gegenstand die Möglichkeit es auf faire und nachhaltige Art zu bekommen.
Grundsätzlich sollten Sie immer darauf achten, sei es nun beim Tacker, Locher oder sonstigem, dass die einzelnen kleinen Teile zu ersetzen sind und nicht nach einmaligen Gebrauch sofort in die Mülltonne wandern müssen.
Klebstifte sind auch aus naturbasierten Stoffen erhältlich, Stifte sollten nachfüllbar sein und bei Füllern können Sie darauf achten, dass die Tinte ohne Xylol/Toluol ist.

Sind Sie Teil eines noch unfertigen Büros, das sich auch damit beschäftigt neue Möbel anzuschaffen? Auch hier gibt es eine Menge worauf man schauen kann.
Achten Sie beim Kauf auf Komponenten wie Herkunft, emissionsarme Herstellung und die Produktionsbedingungen. Versuchen Sie Möbel zu kaufen, die so noch nicht komplett fertig sind, sondern auch etwaige Anbaumöglichkeiten zulassen.

Woran man sich beim Kauf orientieren kann? Es gibt verschiedene Umweltkennzeichnungen. Die bekannteste ist wahrscheinlich der blaue Engel, das ältestes und bekanntestes Umweltzeichen in Deutschland. Die Jury bewertet etwa 90 verschiedene Produktgruppen und versucht so ihren Beitrag zur Umweltverbesserung zu leisten. Außerdem gibt es noch die EU-Blume, die wertvolle Orientierungshilfe gibt.